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Neues und Nachrichten

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18. Juni OFFENe HEIDe Rundbrief OFFENe HEIDe zum 394. Friedensweg

15. Juni Combatants for Peace Vom lokalen Widerstand zur weltweiten Solidarität

8. Juni connection e.V. DRINGEND • Angekündigte Abschiebung von Nikita Zvezdov nach Kroatien • Kirchenasyl gesucht!

22. Mai Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden Das Schweigen brechen - Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden startet "Friedensgespräche"

19. Mai Netzwerk Erinnerung und Zukunft in der Region Hannover e.V. Die Verleugneten - Ausstellung über vermeintlich Asoziale und Berufsverbrecher im Nationalsozialismus

14. Mai proPeace Ein gefährliches Signal

12. Mai Ev. Friedensarbeit im Raum der EKD Zentraler Gottesdienst zur Ökumenischen Friedensdekade am Chiemsee

6. Mai Ernst Barlach Museum Ratzeburg Ernst Barlach - Käthe Kollwitz: Was ist denn Vaterland?

 

 

Zum Thema Rassismus

Zur Verwendung des Rassismus-Begriffes in der Versöhnungslitanei

Gleich werden wir, wie es in jeder Nagelkreuzandacht weltweit geschieht, die Versöhnungslitanei von Coventry beten. Aber an einer Stelle werden wir vom gewohnten Text abweichen. Die erste Bitte des Versöhnungsgebets, ihr seht sie vor euch, soll auf Drängen der Mehrheit der Nagelkreuzzentren in Deutschland geändert werden, auch das Nagelkreuzzentrum Sievershausen hält das für dringend erforderlich. Die Diskussion um diesen Passus hat bewirkt, dass die Nagelkreuzgemeinschaft Deutschland im nächsten Jahr eine Sondermitgliederversammlung durchführt, die sich ausschließlich mit dem einen Tagesordnungspunkt Versöhnungsgebet befasst. Das Versöhnungsgebet von Coventry entstand 1958. Es ist zu dem Gebet geworden, das die welt-
weite Nagelkreuzgemeinschaft geistig miteinander verbindet. So prägend das Versöhnungsgebet für die Nagelkreuzgemeinschaft ist, umso schwerer fällt es vielen in Deutschland, aber nicht nur hier, mittlerweile, die erste Zeile der Litanei mitzusprechen – und dies obwohl es als eine Gebetsbitte für unsere Mitschuld an den vielfältigen Formen von Rassismus verstanden werden könnte.
Bei allen Erwägungen, die seit mehr als zehn Jahren vollzogen werden, wurde deutlich, dass wir in erster Linie vor einer sprachlichen Problematik stehen: Während vielerorts auf der Welt kluge Menschen die Ansicht vertreten, dass Rassismus nur bekämpft werden kann, wenn die zumindest sprachliche Aufteilung von Menschen in Rasse-Kategorien beibehalten wird, sehen wir hier genau diese Konstruktion als die Ursache von Rassismus an. „Das Konzept der Rasse ist das Ergebnis von Rassismus und nicht dessen Voraussetzung“, heißt es in der berühmt gewordenen ‚Jenaer Erklärung‘ der Deutschen Zoologischen Gesellschaft aus dem Jahr 2019. Dort wurde unmissverständlich festgehalten, dass auch aus Sicht der Evolutionsforschung der „Rasse“-Begriff für den Menschen nicht verwendet werden kann – und auch niemals konnte. Es ist offensichtlich, dass speziell im angelsächsischen Sprachraum „Rasse“ eher im sozialwissenschaftlichen Sinn verstanden wird, wo es bei uns schlimmster Biologismus ist. 
Nun plädieren ja Sprach – und - Liturgiewissenschaftler für einen behutsamen Umgang mit geprägten und vertrauten Gebetstexten und für eine spezifische Gebetssprache. Wie wichtig ist ein dem Gebet angemessener Sprachrhythmus? Und die Menschen der Nagelkreuzgemeinschaft stellen sich die Frage: „Wie wichtig ist uns ein einheitlicher Text, der uns weltweit verbindet?“ 
Nicht zuletzt die ‚Black lives matter‘- Bewegung hat uns für die Wirkmächtigkeit von Sprache und die nicht nur strukturelle Gewalt, die mit ihrer Hilfe ausgeübt wird, sensibel gemacht. Gerade in Deutschland, aber nicht nur hier, besteht eine gewachsene Pflicht zum im wahren Sinne sorgfältigen Umgang mit Sprache. Wir erinnern an den Dresdener Philologen Viktor Klemperer, dessen für das Fernsehen verfilmte Geschichte vor etwa 20 Jahren ein Millionenpublikum erreichte. In seinem Werk „LTI – Lingua Tertii Imperii“, (Sprache des ‚Dritten Reiches‘) verdeutlicht Klemperer die Wirkung, die Sprache auf das Ausmaß von Unmenschlichkeit hat. 
Eigentlich wissen wir viel davon - und müssen doch immer wieder neu die Verwendung von Worten reflektieren und uns darüber klar werden, dass Menschen Opfer von Worten werden. Das Unheil, das mit der deutschen Auslegung von „Rasse“ in die Welt kam, ist unbestritten. Darum wollen wir ihn nicht mehr verwenden! Strittig hingegen, ob bei uneingeschränktem Hinterfragen nicht auch andernorts der Begriff zumindest auf den Prüfstand gehört. Dafür brauchen wir möglicherweise einen Prozess auf internationaler Ebene.
Es ist den Mitwirkenden in den Nagelkreuzzentren in Deutschland freigestellt, die Versöhnungslitanei an dieser Stelle in einer abgewandelten Form zu beten. Wir haben uns für eine vorläufige Lösung entschieden, die auch als eine Variante vom Leitungskreis der Nagelkreuzgemeinschaft Deutschland vorgeschlagen wurde: „Den Hass, der Menschen von Menschen trennt“
Diese Variante betont die Absicht der Gebetsbitte und verzichtet auf Näherbestimmungen von Kategorien des Hasses. Das hat den Vorteil, keine Debatte führen zu müssen, ob Begriffe wie Klasse oder Volk Kategorien sind, die heute nicht mehr verwendet werden sollten. Es wird einfach komplett auf Kategorisierungen verzichtet. 
Ein zweiter Vorschlag „Den Hass, der Volk von Volk, Klasse von Klasse, und rassistisch Menschen von Menschen trennt“ ist näher am Duktus des Originals und erhält auch die beabsichtigte heruntergebrochene Kategorisierung, ist aber bei aller verdienstvollen Brandmarkung von Rassismus eine sprachliche Katastrophe, die wir dennoch möglicherweise in Kauf nehmen müssten.

Gleich werden wir, wie es in jeder Nagelkreuzandacht weltweit geschieht, die Versöhnungslitanei von Coventry beten. Aber an einer Stelle werden wir vom gewohnten Text abweichen. Die erste Bitte des Versöhnungsgebets, ihr seht sie vor euch, soll auf Drängen der Mehrheit der Nagelkreuzzentren in Deutschland geändert werden, auch das Nagelkreuzzentrum Sievershausen hält das für dringend erforderlich. Die Diskussion um diesen Passus hat bewirkt, dass die Nagelkreuzgemeinschaft Deutschland im nächsten Jahr eine Sondermitgliederversammlung durchführt, die sich ausschließlich mit dem einen Tagesordnungspunkt Versöhnungsgebet befasst. Das Versöhnungsgebet von Coventry entstand 1958. Es ist zu dem Gebet geworden, das die welt-
weite Nagelkreuzgemeinschaft geistig miteinander verbindet. So prägend das Versöhnungsgebet für die Nagelkreuzgemeinschaft ist, umso schwerer fällt es vielen in Deutschland, aber nicht nur hier, mittlerweile, die erste Zeile der Litanei mitzusprechen – und dies obwohl es als eine Gebetsbitte für unsere Mitschuld an den vielfältigen Formen von Rassismus verstanden werden könnte.

Bei allen Erwägungen, die seit mehr als zehn Jahren vollzogen werden, wurde deutlich, dass wir in erster Linie vor einer sprachlichen Problematik stehen: Während vielerorts auf der Welt kluge Menschen die Ansicht vertreten, dass Rassismus nur bekämpft werden kann, wenn die zumindest sprachliche Aufteilung von Menschen in Rasse-Kategorien beibehalten wird, sehen wir hier genau diese Konstruktion als die Ursache von Rassismus an. „Das Konzept der Rasse ist das Ergebnis von Rassismus und nicht dessen Voraussetzung“, heißt es in der berühmt gewordenen ‚Jenaer Erklärung‘ der Deutschen Zoologischen Gesellschaft aus dem Jahr 2019. Dort wurde unmissverständlich festgehalten, dass auch aus Sicht der Evolutionsforschung der „Rasse“-Begriff für den Menschen nicht verwendet werden kann – und auch niemals konnte. Es ist offensichtlich, dass speziell im angelsächsischen Sprachraum „Rasse“ eher im sozialwissenschaftlichen Sinn verstanden wird, wo es bei uns schlimmster Biologismus ist.

Nun plädieren ja Sprach – und - Liturgiewissenschaftler für einen behutsamen Umgang mit geprägten und vertrauten Gebetstexten und für eine spezifische Gebetssprache. Wie wichtig ist ein dem Gebet angemessener Sprachrhythmus? Und die Menschen der Nagelkreuzgemeinschaft stellen sich die Frage: „Wie wichtig ist uns ein einheitlicher Text, der uns weltweit verbindet?“

Nicht zuletzt die ‚Black lives matter‘- Bewegung hat uns für die Wirkmächtigkeit von Sprache und die nicht nur strukturelle Gewalt, die mit ihrer Hilfe ausgeübt wird, sensibel gemacht. Gerade in Deutschland, aber nicht nur hier, besteht eine gewachsene Pflicht zum im wahren Sinne sorgfältigen Umgang mit Sprache. Wir erinnern an den Dresdener Philologen Viktor Klemperer, dessen für das Fernsehen verfilmte Geschichte vor etwa 20 Jahren ein Millionenpublikum erreichte. In seinem Werk „LTI – Lingua Tertii Imperii“, (Sprache des ‚Dritten Reiches‘) verdeutlicht Klemperer die Wirkung, die Sprache auf das Ausmaß von Unmenschlichkeit hat.

Eigentlich wissen wir viel davon - und müssen doch immer wieder neu die Verwendung von Worten reflektieren und uns darüber klar werden, dass Menschen Opfer von Worten werden. Das Unheil, das mit der deutschen Auslegung von „Rasse“ in die Welt kam, ist unbestritten. Darum wollen wir ihn nicht mehr verwenden! Strittig hingegen, ob bei uneingeschränktem Hinterfragen nicht auch andernorts der Begriff zumindest auf den Prüfstand gehört. Dafür brauchen wir möglicherweise einen Prozess auf internationaler Ebene.

Es ist den Mitwirkenden in den Nagelkreuzzentren in Deutschland freigestellt, die Versöhnungslitanei an dieser Stelle in einer abgewandelten Form zu beten. Wir haben uns für eine vorläufige Lösung entschieden, die auch als eine Variante vom Leitungskreis der Nagelkreuzgemeinschaft Deutschland vorgeschlagen wurde: „Den Hass, der Menschen von Menschen trennt“

Diese Variante betont die Absicht der Gebetsbitte und verzichtet auf Näherbestimmungen von Kategorien des Hasses. Das hat den Vorteil, keine Debatte führen zu müssen, ob Begriffe wie Klasse oder Volk Kategorien sind, die heute nicht mehr verwendet werden sollten. Es wird einfach komplett auf Kategorisierungen verzichtet.

Ein zweiter Vorschlag „Den Hass, der Volk von Volk, Klasse von Klasse, und rassistisch Menschen von Menschen trennt“ ist näher am Duktus des Originals und erhält auch die beabsichtigte heruntergebrochene Kategorisierung, ist aber bei aller verdienstvollen Brandmarkung von Rassismus eine sprachliche Katastrophe, die wir dennoch möglicherweise in Kauf nehmen müssten.

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Quelle: Zum Original

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Preise und Beispiele

           Preise für Übernachtungen (Selbstversorgung), Alleinbelegung
Jugendgruppen
(als Jugendliche gelten gemäß §7 SGB VIII
Personen bis einschl. 26 Jahre)

 
Nutzungspreise Preis pro Nacht zuzügl. Endreinigung   
Kleingruppen bis 12 Personen pauschal 216,00 €                      120,00 €  
bei Gruppengröße ab 13 Personen:
Pauschale pro Person
              18,00 €                      120,00 €  
bei zusätzl.. Nutzung / 2. Übern.-Haus [1]                        170,00 €  
       
Kurzbucher*innen (grdstzl. werden hier 2 Nächte zugrunde gelegt)  zuzügl. Endreinigung   
Kleingruppen bis 12 Personen pauschal 450,00 €                      120,00 €  
Gruppengröße ab 13 Personen:
Pauschale pro Person (18,- € p.P. p.N.)
              38,00 €                      120,00 €  
bei zusätzl. Nutzung / 2. Übern.-Haus [1]                        170,00 €  
       
Zusätzl. Leistungen:      
Leihbettwäsche / Garnitur, incl. Handt.               10,00 €    
Nutzung / Beamer                 5,00 €    
zusätzl. großer Gruppenraum (AKH)
(bisher 55,- €)
              60,00 €    
       
Erwachsenengruppen  
Nutzungspreise Preis pro Nacht zuzügl. Endreinigung   
Kleingruppen bis 12 Personen pauschal 240,00 €                      120,00 €  
bei Gruppengröße ab 13 Personen:
Pauschale pro Person
              20,00 €                      120,00 €  
bei zusätzl. Nutzung / 2. Übern.-Haus [1]                        170,00 €  
       
Kurzbucher*innen (grdstzl. werden hier 2 Nächte zugrunde gelegt)  zuzügl. Endreinigung  
Kleingruppen bis 12 Personen 500,00 €                      120,00 €  
Gruppengröße ab 13 Personen:
Pauschale pro Person (20,- € p.P. p.N.)
              42,00 €                      120,00 €  
bei zusätzl. Nutzung / 2. Übern.-Haus [1]                        170,00 €  
       
Zusätzl. Leistungen:      
Leihbettwäsche / Garnitur               10,00 €    
Nutzung / Beamer                 5,00 €    
zusätzl. großer Gruppenraum (AKH)
(bisher 60,- €)
              70,00 €    
       
Anreise ab 16.00 Uhr, Abreise bis 14.00 Uhr  
Teil- bzw. Vollverpflegung auf Anfrage
(ab
*12,-€ bzw. 30,- € p. Person p.Tag; *einfach, o. Brötchen; + ggf. Liefer-Service)
Die Gruppenräume können nach den Wünschen der Gruppe eingerichtet werden und mit Metaplanwänden, Flipcharts, Beamer und Moderationsmaterialien ausgestattet werden.
W-LAN, Spiele und Autoparkplätze sind kostenfrei verfügbar.
Die Küche ist ausgestattet mit: Großküchenherd, Kühlschrank, Backofen, Industrie-Geschirrspülmaschine und Kücheninventar für 25 Personen.
       
                               Beispiele

Jugend
gruppe,
10 Personen, 1 + 2 Tage bzw. Übernachtungen:
12 x 38,- € = 456,- € + 120,- € Reinig. =
576,- €

Jugendgruppe,
12 Personen, 1 + 2 Tage bzw. Übernachtungen:
12 x 38,- € = 456,- € + 120,- € Reinig. =
576,- €

Jugendgruppe,
13 Personen, 1 + 2 Tage bzw. Übernachtungen:
13 x 38,- € = 494,- € + 120,- € Reinig. = 614
,- €

Jugendgruppe,
15 Personen,
3 Tage bzw. Übernachtungen:
15 x 18,- € x 3 = 810,- € + 120,- € Reinig. = 930
,- €
__________________________________________
Erwachsenengruppe,
10 Personen, 1 + 2 Tage bzw. Übernachtungen:
12 x 42,- € = 504,- € + 120,- € Reinig. = 624 ,- €

Erwachsenengruppe,
12 Personen,
1 + 2 Tage bzw. Übernachtungen:
12 x 42,- € = 504,- € + 120,- € Reinig. = 624
,- €

Erwachsenengruppe,
13 Personen,
1 + 2 Tage bzw. Übernachtungen:
13 x 42,- € = 546,- € + 120,- € Reinig. = 666,- €

Erwachsenengruppe,
15 Personen, 3 Tage bzw. Übernachtungen:
15 x 20 ,- € x3 = 900,- € + 120,- € Reinig. = 1020
,- €
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

[1] Unter Vorbehalt, wg. mögl. Umbau des 2. Übernachtungshauses ab Herbst 2026 nicht mehr verfügbar

Seminarhaus

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  • 2
Bankverbindung
Bankverbindung für Spenden: Evangelische Bank eG
IBAN: DE33 5206 0410 0000 6005 20
Kontoinhaber: Dokumentationsstätte Sievershausen e.V.

 

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Anfahrt

So finden Sie uns: Autobahn A2 Hannover-Berlin AS Hämelerwald/Sievershausen
Busverbindungen 946 bzw. 949 zu den Bahnhöfen des Regionalverkehrs in Hämelerwald, Immensen-Arpke, Lehrte (abends und am Wochenende SPRINTI)

 

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