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Pressemitteilung von AGDF und BSV zur Wahl in Sachsen-Anhalt

„Blaues Auge muss den Blick schärfen!“

Zukünftige rechtsextreme Machtübernahme verhindern – In Sachsen-Anhalt und darüber hinaus

Auch wenn es der AfD nicht gelungen ist, bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt die absolute Mehrheit der Abgeordneten zu stellen, rufen die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und ihre Mitgliedsorganisation Bund für Soziale Verteidigung (BSV) alle demokratischen Parteien, die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag sowie alle Menschen in Deutschland zum Handeln auf.

„Die AfD ist mit ihrem Anspruch, in Sachsen-Anhalt allein zu regieren, gescheitert“, atmet Julia Kramer, Ko-Geschäftsführerin des Bund für Soziale Verteidigung e.V. (BSV), erleichtert auf. „Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen und müssen jetzt den Blick schärfen, um Demokratie und Menschenrechte zu verteidigen und weiterzuentwickeln“, so Kramer weiter.

Denn der Schrecken ist noch nicht vorbei. Die AfD hatte in ihrem „Regierungsprogramm“ für Sachsen-Anhalt keinen Hehl daraus gemacht, dass sie mit ihrer Politik zentrale Errungenschaften wie eine wissenschaftlich fundierte Bildung, das Gewaltmonopol des Staates und die Geltung der allgemeinen Menschenrechte zerstören will: In den Schulen ein anderes Bild von der deutschen Geschichte vermitteln; eine sogenannte „Bürgerwacht“ aufbauen, die ihr Verständnis von Recht und Ordnung in jeder kleinen Gemeinde durchsetzen soll; eine „migrationspolitische Kehrtwende um 180 Grad“ mit einer „Abschiebe- und Remigrationsoffensive“.

Daher muss für alle demokratischen Parteien gelten: Eine Beteiligung der AfD an der Regierung ist keine Option! Nicht in Sachsen-Anhalt, nicht in anderen Bundesländern und nicht im Bund.
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Aufruf für den 12. September 2026

 

 

🗓️ Samstag 12.09.2026
Weitere Termine zum Vormerken: 10.10., 14.11., 12.12. 
🕑 14:00–16:00 Uhr 
📍 Platz der Menschenrechte, Hannover
(vor dem Neuen Rathaus)
🌐 https://pruef-demos.de/nds
Aktuelle Informationen zum Bühnenprogramm findet ihr auf unserer Website

💡 Hannover ist dir zu weit?   
Vielleicht passen Bremen, Hamburg oder ein anderer Ort besser. Alle PRÜF-Demos findet ihr hier: 
https://pruef-demos.de/
➡️ PRÜF‑Demos verzichten bewusst auf lange politische Reden. Im Mittelpunkt stehen Kultur, Begegnung und gemeinsames Erleben. Denn Demokratie lebt nicht nur von Argumenten, sondern auch von Gemeinschaft, Mut und Zuversicht.
➡️ PRÜF ist bunt, kreativ und voller Energie. Mit Ideen, Aktionen und Beiträgen auf dem Platz und auf der Bühne zeigen wir, wie lebendiges, demokratisches Engagement aussehen kann.
➡️ Komm vorbei und erlebe eine inklusive und familienfreundliche Veranstaltung

 

 

21. August

Pressemitteilung der Ökumenischen FriedensDekade

Die Ökumenische FriedensDekade veröffentlicht im Vorfeld der diesjährigen FriedensDekade das neue dezentrale Ausstellungs-Set „Frauen des Friedens“. Bereits am ersten Tag nach der Ankündigung wurde das gesteckte Mindestziel an Vorbestellungen erreicht. Damit steht fest: Das Projekt wird realisiert und im Herbst bundesweit an zahlreichen Orten zu sehen sein.

Seit über 45 Jahren steht die Ökumenische FriedensDekade für Gerechtigkeit, gerechten Frieden und die Bewahrung der Schöpfung. Angesichts der weltweiten Herausforderungen setzt die neue Plakatreihe ein Zeichen für ziviles Engagement und stellt das Wirken herausragender Friedensstifterinnen in den Mittelpunkt. Zum Beitrag Neue Ausstellung der Ökumenischen FriedensDekade

 

 

Es geht auch anders

275 Organisationen fordern zum Umdenken im Flüchtlingsschutz auf

Pressemitteilung der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden AGDF zum Weltflüchtlingstag

Zum Weltflüchtlingstag stellt sich ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis aus Wohlfahrt, Menschenrechtsarbeit, Kirchen und Zivilgesellschaft unter dem Motto „Es geht auch anders! Gemeinsam für Schutz und Zusammenhalt“ gegen die Entrechtung von schutzsuchenden Menschen. 75 Jahre nach Verabschiedung der Genfer Flüchtlingskonvention formulieren sie in einem Memorandum eine Zukunftsvision für einen starken Flüchtlingsschutz, von dem alle profitieren. Auch die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) unterstützt das Papier.

Zum Beitrag AGDF: Es geht auch anders!

 

Was folgt auf die Sanktionen?

In dieser Woche hat sich Frankreich dem Vereinigten Königreich, Kanada, Norwegen, Australien und Neuseeland angeschlossen und Sanktionen gegen Einzelpersonen und Organisationen verhängt, die mit der Gewalt von Siedlern im besetzten Westjordanland in Verbindung stehen. Die Maßnahmen richten sich gegen Netzwerke, denen vorgeworfen wird, Angriffe auf palästinensische Gemeinschaften zu finanzieren, zu unterstützen oder zu ermöglichen. Ziel ist es, die Finanzströme zu unterbinden, die es ermöglicht haben, dass diese Gewalt weitgehend ohne Konsequenzen fortgesetzt werden konnte. Zudem kündigte Frankreich Einreiseverbote für den israelischen Finanzminister Bezalel Smotrich, mehrere führende Vertreter von Siedlerorganisationen sowie Siedler an, die der Beteiligung an Gewalttaten beschuldigt werden. Begründet wurde dies mit ihrer Rolle bei der Förderung des Siedlungsausbaus und einer Politik, die zur Vertreibung von Palästinensern beiträgt. Zum Beitrag Was folgt auf die Sanktionen

 

Segel setzen für die Menschlichkeit - ein neues Bündnisschiff