Friedensarbeit im Antikriegshaus

Das Antikriegshaus wurde 1978 als Friedenszentrum auf historischem Boden erbaut: Zwischen Sievershausen und dem Nachbardorf Arpke fand am 9.Juli 1553 die Schlacht von Sievershausen statt. Ihr Ausgang war bedeutsam für den Fortgang der Reformation in Norddeutschland.
Träger der Arbeit im Antikriegshaus ist der Verein „Dokumentationsstätte zu Kriegsgeschehen und über Friedensarbeit Sievershausen e.V.“. Gegenwärtig gehören ihm 160 Mitglieder an. Präsidentin ist Superintendentin i.R. Gisela Fähndrich, Vorsitzender Elvin Hülser. Als Ansprechpartner vor Ort erreichen Sie Otto Dempwolf, Gerhard Behm und Dagmar Lodyga.
Der Verein orientiert sich an einem umfassenden Begriff von Frieden, der mit Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung unlöslich verbunden ist. Die Aktivitäten des Vereins lassen sich leiten von einem ganzheitlichen Verständnis der Friedensarbeit, die mit Kopf, Herz und Hand betrieben wird.
Thematische Schwerpunkte sind:
•    Auseinandersetzung mit Kriegen und Konflikten, deren Ursachen, Austragungsformen und Folgen;
•    Verantwortung vor der Geschichte: Sich erinnern und  daraus Lehren ziehen für Gegenwart und Zukunft;
•    Auseinandersetzung mit Menschenrechtsfragen;
•    Versöhnungsarbeit und gewaltfreie Konfliktlösung;
•    Eintreten für die Opfer jeglicher Gewalt und humanitäre Hilfe für Konfliktgebiete.

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