Günter Verheugen kommt am 07.05.26 nach Braunschweig und spricht ab 19:00 h in der Katharinenkirche (am Hagenmarkt, Einlass ab 18:30 h) -
auf Einladung der Evangelischen Akademie "Abt Jerusalem", Braunschweig, sowie des Braunschweig-Spiegel.
Thema: >Frieden in Europa - aber wie?<
Verheugen ist nicht irgendwer - er war Vizepräsident der EU-Kommision (bis 2010) sowie deren Kommissar für EU-Erweiterung.
Ursprünglich Mitglied der FDP, von der er 1982 wegen deren Bruch der sozialliberalen Koalition zur SPD wechselte, hatte er schon zuvor zahlreiche hohe Ämter innegehabt.
Höchst außergewöhnlich macht ihn für jemand seiner Provenienz seine Haltung zum Ukrainekrieg:
Als langjähriger hochrangiger Insider hat er, gemeinsam mit seiner damaligen Kabinettschefin Dr. Petra Erler, über dessen Entstehungsgeschichte eine profunde Analyse veröffentlicht:
“Der lange Weg zum Krieg” (Heyne 2024).
Ein Referenzwerk: Beide haben dafür unfassbare 610 Quellen ausgewertet und im Anhang akribisch dokumentiert.
Statt für weitere Eskalation plädiert Verheugen für Dialog und Verständigung mit Russland, für eine Verhandlungslösung und für Russlands Einbeziehung in eine gemeinsame europäische Sicherheitsarchitektur. Eine solche Kompromisslösung hätte zahlreiche Vorteile - unter anderem würde sie:
- den Weg zur Beendigung des Krieges ebnen und somit zahllosen Menschen das Leben retten - ukrainischen wie russischen;
- Europa (und die Welt) vom Abgrund eines großen Krieges mit Russland wegbringen (der bei atomarer Eskalation der letzte der Menschheit wäre);
- die aktuelle Mega-Dimension der Rüstung überflüssig machen und damit Hunderte von Milliarden Euro sparen - die andernorts dringend notwendig wären.
Wie ein realpolitischer Weg dahin machbar wäre, wird er kommenden Donnerstag in der Katharinenkirche erläutern -
und auf dem Podium sowie mit dem Publikum diskutieren.
Anmeldung ist zwar nicht obligat, wird aber empfohlen:
https://www.thzbs.de/programm/?kathaupt=11&%20knr=AJ260507
Per E-Mail:
Oder telefonisch: 0531 / 120 540
Da wir einigen Andrang erwarten (und zudem die Zahl guter Plätze in der Kirche begrenzt ist).

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