collecting:dreams Festival 2026 in Hannover – Coming Out Stronger
für Frieden und eine Gesellschaft, die sich nicht von Rechtsruck einschüchtern lässt
Das collecting:dreams Festival ist das erste postmigrantische Literaturfestival Deutschlands. Seit 2023 bietet das Festival sowohl Newcomer*innen als auch etablierten Künstler*innen eine Bühne (bislang u.a. mit den Autor*innen Kübra Gümüsay, Sindhu Rajasekaran, Hadija Haruna-Oelker, Deborah Feldman, Dinçer Güçyeter, Alena Jabarine oder dem Pulitzer-Preisträger Nathan Thrall).
Nun geht das collecting:dreams in die nächste Runde: Es findet dieses Jahr vom 17.-20. September 2026 in der Initiative Hüttenstraße in Hannover statt, u.a. mit der SPIEGEL-Bestsellerautorin Mithu Sanyal („Antichristie“, Hanser Verlag), Rasha Khayat („Ich komme nicht zurück“, DuMont), dem Poetry Slammer Elias Naeb oder dem Autor Saleem Haddad, dessen Roman „Flutlinien“ jüngst von The New Yorker als einer der besten Romane 2026 ausgezeichnet wurde. An vier Festivaltagen werden zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt, bestehend aus Lesungen, Podiumsgesprächen, Offenen Bühnen, Poetry Slams, Ausstellungen, Performances sowie Workshops. So können Besucher*innen etwa kreative Wege des demokratischen Protests erlernen mit dem Berliner Künstler Krishan Rajapakshe oder sich bei der dekolonialen Performance eating with hands mit Lakshmi Thevagasayam, Eby Tangara, Luna Ali in der Leitung von Türkan Deniz-Roggenbuck und Kadir Özdemir mit Esstradtionen jenseits europäischer Normierungen auseinandersetzen. Immer wichtiger wird die Auseinandersetzung mit KI, Big Tech und Kulturbetrieb. Lorena Jaume-Palasí, Expertin für KI und Ethik, Gründerin von The Ethical Tech Society, gibt Einblicke in die Relevanz und Gefahren von KI.
Das Festival bringt Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen zusammen und schafft einen multi-perspektivistischen Begegnungsraum, der Unterschiede aushält, Gemeinsamkeiten erkennt und solidarisch für Meinungsvielfalt und Demokratie eintritt. In Zeiten autokratischer Bedrohungen in und außerhalb Europas wird dieser Raum nötiger denn je. Deshalb positionieren sich das Festivalteam sowie die beteiligten Künstler*innen ausdrücklich gegen den Rechtsruck, für Menschenrechte und für die Normalität einer postmigrantischen Gesellschaft, in der nicht zwischen „denen, die früher da waren“ und „denen, die später hinzugekommen sind“ unterschieden wird. Es muss ein neues, gemeinsames Wir erzählt werden.
Hier setzt das collecting:dreams Festival seit vier Jahren an. Es ist damit zu einer inzwischen weit über Hannover hinausgehenden, wiedererkennbaren Größe in der Kulturlandschaft geworden und setzt damit Signale in die Region und nach ganz Niedersachsen. Finanziert wird das Festival durch die Stadt Hannover sowie die Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) Niedersachsen und Bund.
Bewusst niedrige Eintrittspreise sollen eine möglichst niedrigschwellige Partizipation ermöglichen: 35€ kostet das Festivalticket für vier Tage, 18€ ein Tagesticket. Das ausführliche Programm, der Link zum Ticketverkauf und die Möglichkeit das Festival mit einer kleinen Spende zu unterstützen findet sich unter: www.collectingdreamsfestival.de
Das Festival lebt - trotz eklatanter Kürzungen in Kunst und Kultur und Einschränkungen der Kunstfreiheit - von gelebter Solidarität und einer Kultur des Miteinanders.
Kommen Sie vorbei oder unterstützen Sie diesen einzigartigen Begegnungs- und Dialograum mit einer kleinen Spende an den Trägerverein Prisma Queer Migrants e.V.
https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=EC2FGW42V6R6C
Mit herzlichen Grüßen,
cdf26 Team
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